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Alopezie
Krankheitsanzeichen:
Krankheitsbedingte Kahlheit, bei der dem Tier büschelweise das Fell
ausgeht.
Ursachen:
Hormonschwankungen, Mangelernährung oder andere Dinge.

Amputation
Katzen
gewöhnen sich sehr schnell an das Fehlen eines Beines. Sicher haben
Sie schon eine dreibeinige Katze gesehen, ohne zu bemerken, daß
ein Bein fehlt - sie können gehen, rennen, springen und Unfug anstellen,
ohne dabei in ein gemächlicheres Tempo zu verfallen. Wenn eine Katze
nach einem schweren Unfall trotz Behandlung ein gelähmtes oder nachhaltig
geschädigtes Bein zurückbehält, empfiehlt sich eine Amputation.
Das ist nicht grausam, sie gewöhnt sich daran und muß keineswegs
eingeschläfert werden.

Anämie
Krankheitszeichen:
Appetitmangel, unansehnliches Fell, Energiemangel und Spielunlust.
Die Zunge und das Zahnfleisch sind blaß. Durch eine Blutuntersuchung
kann festgestellt werden, welches der unten aufgeführten Ursachen
verantwortlich ist.
Ursachen:
Die Folge bakterieller Infektionen, Vergiftungen, Parasiten, Nieren-
oder Leberkrankheiten, Mangelernährung oder Blutverlust.
Behandlung:
Es kann notwendig sein, Eisenpräparate - eventuell in Form von Injektionen
zu verabreichen und sogar in schweren Fällen Bluttransfusionen zu
geben.

Anfälle
Krankheitszeichen:
Ein Anfall führt zu Bewußtlosigkeit, die einige Sekunden bis mehrere
Minuten dauern kann. Während eines Anfalls kann es vorkommen, daß
die Katze benommen umherrennt, unkontrolliert mit den Beinen zuckt,
inkontinent ist und Schaum vor dem Maul hat. Wischen Sie ihn erst
weg, wenn der Anfall vorbei ist.
Ursache:
Ein Anfall kann ausgelöst sein durch Vergiftungen, Epilepsie, Kopfverletzungen
und Infektionskrankheiten wie Peritonitis oder Tollwut.
Erste Hilfe während des Anfalls Ihrer Katze:
Rufen Sie sofort den Tierarzt !
Sorgen Sie dafür, daß die Katze sicher, warm und bequem liegt. Falls
sie ein Halsband trägt, machen Sie es ab. Dunkeln Sie den Raum ab
und sorgen Sie unbedingt für Ruhe. Bleiben Sie bei der Katze, aber
fassen Sie sie nicht an, ausgenommen aus Sicherheitsgründen. Wenn
der Anfall vorbei ist, bevor der Tierarzt eintrifft, lassen Sie
die Katze warm, ruhig und bequem liegen.

Austrocknung
(Dehydration)
Krankheitszeichen:
Bei schwerer Austrocknung verliert die Haut der Katze an Elastizität.
Wenn Sie die Haut in Nacken oder auf dem Rücken zusammenschieben,
gleitet sie nicht sofort wieder in ihre natürliche Lage zurück,
sondern bleibt kurz stehen. In diesem Falle sollte ein Tierarzt
aufgesucht werden.
Ursachen:
Der Wasserverlust des Körpergewebes. Dies kann die Folge von Durchfall
und Erbrechen sein.

Bauchfellentzündung
(Peritonitis)
Das
Bauchfell kann sich entzünden durch Wunden, einen Darmriß oder postoperative
Komplikationen. (siehe auch Infektiöse Peritonitis)

Bisse
und Kratzer
Im
Katzenmaul wimmelt es von Bakterien, deshalb sollten Verletzungen
sofort behandelt werden. Wenn Ihre Katze von einer anderen gebissen
oder gekratzt worden ist, reinigen Sie die Verletzung mit einem
unschädlichen Antiseptikum. Untersuchen Sie die Wunde in den folgenden
Tagen auf Entzündungen wie Eiter, Rötung, Schwellung oder Schmerz.
Eine entzündete Wunde muß mit Antibiotika behandelt werden. Bei
einer verschlechterung sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Blähungen
Ursachen:
Blähungen können von einer Infektion der Därme herrühren, diese
können mit Antibiotika beseitigt werden. Aber oft entstehen Blähungen
durch das Futter. Bei älteren Katzen ist der Muskeltonus geringer
und die völlige Kontrolle über die Schließmuskeln nicht mehr gewährleistet.

Blut
im Urin
Dies
kann ein Symptom für ernsthafte urologische Erkrankungen sein. Der
Tierarzt sollte umgehend konsultiert werden!

Blutungen
(innere)
Krankheitszeichen:
Blasses Zahnfleisch, schneller Puls, schneller Atem, Blut in Ohr,
Nase oder Maul.
Ursachen:
Ein Unfall oder Ihre Katze hat eine Ratte oder Maus verspeist, die
vorher etwas Vergiftetes gefressen hat. In diesem Fall können innere
Blutungen auftreten, weil z.B. Insektenvertilgungsmittel die Blutgerinnung
verhindern. In diesem Fall sind dann manchmal Blutflecken auf dem
Zahnfleisch zu sehen.

Brustfellentzündung
(Pleuritis)
Krankheitszeichen:
Diese Krankheit bemerkt man unter Umständen erst, wenn sie schon
ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Die Katze fühlt sich
dann sichtlich unwohl, frißt nicht und atmet schwer.
Ursachen:
Lungen und die Brusthöhle sind vom Brustfell ausgekleidet. Diese
entzündet sich wenn sich Flüssigkeit in der Brusthöhle ansammelt.
Dadurch werden die Lungen von der Brustwand weggedrückt, und es
kommt zu Atembeschwerden. Eine Bauchfellentzündung kann durch Bakterien,
Viren oder durch Verletzungen der Brust, beispielsweise bei einem
Unfall hervorgerufen werden.
Behandlung:
Meistens werden Antibiotika verabreicht.
Die Katze sollte ruhen.

Dermatitis
(Hautentzündung)
Krankheitszeichen:
Einige Katzen werden gegen den Flohspeichel so empfindlich, daß
ein einziger Flohbiß bereits Hautirritationen auslösen kann. Flohbisse
sind als kleine Quaddeln in der Haut zu erfühlen, meistens an Hals,
Kinn, Schwanz und auf dem Rücken. Bei der Dermatitis kratzen und
lecken sich die Katzen ihre wunden Stellen und verschlimmern sie
damit noch.
Ursachen:
Dermatitis kann unter anderem auch ausgelöst werden durch zuviel
Fisch, Nahrungsmittelallergie, Vitaminmangel oder Hormonschwankungen.
Behandlung:
Ernährung oder Hormonhaushalt werden z.B. normalisiert.

Diabetes
Krankheitszeichen:
Vermehrter Hunger und Durst, vermehrte Urinausscheidung und/oder
Gewichtsverlust.
Ursachen:
Bei der Diabetes mellitus, kann Blutzucker wegen Insulinmangel nicht
vom Körper verwertet werden.
Behandlung:
Mit Insulininjektionen. Die Diabetes von Katzen läßt sich wirksam
behandeln, wenn die Insulintherapie lebenslang durchgeführt wird.

Durchfall
(Diarrhoe)
Ursachen:
Der Körper treibt die Stoffe aus, welche die Därme reizen. Man sollte
den Körper nicht bei dieser Reinigungskur behindern, indem man die
Katze noch mit Futter vollstopft. Bei Durchfall sollte deshalb die
Katze bis zu 24 Stunden nichts zu fressen bekommen. Die Katze sollte
viel frisches Wasser trinken, aber keine Milch, weil die Beschwerden
wahrscheinlich dadurch verschlimmert werden könnten.
Behandlung:
Der Tierarzt sollte hinzugezogen werden, wenn der Durchfall nicht
schnell abklingt, wenn die Katze erbricht, wenn Blut im Kot oder
im Erbrochenen ist, wenn sie teilnahmslos ist oder Schmerzen hat.

Durst
Wenn
ihre Katze mehr als sonst trinkt empfiehlt sich ein Besuch beim
Tierarzt, da gesteigerter Durst normalerweise ein Anzeichen für
Erkrankungen ist.
Ursachen: Nierenentzündung und Nierensteine, die häufig bei
älteren Katzen vorkommen, verursachen Durst und gesteigerte Urinabgabe.
Bei Panleukopenie scheinen Katzen zwar durstig zu werden, sind jedoch
nicht in der Lage zu trinken. Diabetes verursacht Durst und gesteigerte
Urinabgabe. Bei einem Schock tritt begleitend Durst auf.

Dysautonomie-Syndrom
Krankheitszeichen:
Erweiterte Pupillen (keine Reaktion auf Helligkeitsunterschiede),
Meidung von hellem Licht, Verstopfung, Erweiterung der Speiseröhre,
Appetitmangel und Erbrechen.
Ursachen:
Bei dieser Krankheit ist das autonome Nervensystem der Katze betroffen,
das sowohl innere Organe wie Herz und Lunge als auch die Drüsentätigkeit
steuert. Zur Zeit sind die Übertragungswege der Krankheit noch nicht
bekannt.
Anmerkung:
Diese Krankheit wurde 1981 entdeckt. Die Heilungsrate ist sehr gering,
wahrscheinlich nicht mehr als 10 Prozent. Diese Krankheit kann nicht
auf den Menschen übertragen werden.

Eklampsie
Krankheitszeichen:
Zuckungen, Schwäche der Beine, keuchende Atmung, Erbrechen, Krämpfe
und Bewußtlosigkeit. Schnelle tierärztliche Behandlung ist lebenswichtig
! Die Katze bekommt eine Kalziumspritze und erholt sich schnell
wieder.
Ursachen:
Wenn bei säugenden Kätzinnen oder denen die gesäugt haben, der Kalziumspiegel
fällt.

Ekzem
Krankheitszeichen:
Ekzematöse Haut ist trocken, schuppig und juckt so sehr, daß sich
die Katze bis aufs Blut kratzt, oder die Haut ist gerötet und näßt.
Ursachen:
Gibt es viele. Am häufigsten handelt es sich um eine allergische
Reaktion auf Flohspeichel. Es kann auch an Hormonschwankungen nach
Kastration oder an unausgewogener Ernährung liegen. Der Tierarzt
sollte den Grund für das Ekzem herausfinden und ein entsprechendes
Heilmittel verschreiben.

Epilepsie
Epilepsie
ist bei Katzen sehr selten. Beim Tierarzt gibt es Medikamente dagegen,
falls die Anfälle so regelmäßig oder heftig sind, daß das erforderlich
ist.

Erbrechen
Ursachen:
Erbrechen kann viele Ursachen haben. Die häufigste ist das Herausbringen
der verschluckten Haarballen, wobei die Katze hustet und würgt.
Um erbrechen zu können, fressen Katzen Gras und reizen damit ihren
Magen. Auch giftige oder unbekömmliche Dinge oder Darmwürmer führen
zu Erbrechen.
In
folgenden Fällen sollten Sie den Tierarzt aufsuchen:
-
anhaltendes Erbrechen
- Blut im Erbrochenen
- zusätzlich andauernder Durchfall
- Teilnahmslosigkeit

Feline
Immunodeficiency Virus (FIV)
Eine
Krankheit, die dem AIDS beim Menschen ähnelt.
Krankheitszeichen:
Blutarmut, Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall, Schwäche
Ursachen:
FIV scheint durch Speichel über Bißwunden übertragen zu werden.
Behandlung:
Zur Zeit keine bekannt.

Fettschwanz
Ursachen:
Unkastrierte Kater leiden manchmal an einem Fettschwanz (auch Katzerschwanz
genannt). Dort findet eine vermehrte absonderung von Fett an der
Schwanzwurzel statt. Diese dadurch entstehenden fettigen Stellen
können sich entzünden.

Flöhe
Krankheitszeichen:
Schwarze staubige Krümel im Fell, das ist der Kot von Flöhen. Wenn
Sie diese Krümel anfeuchten, färben diese sich rot, da sie das unverdaute
Blut Ihrer Katze enthalten. Vielleicht bekommen Sie irgendwann auch
den Floh - ein kleines rötlich braunes Insekt - zu sehen.
Ursachen:
Übertragung durch andere befallene Katzen
Behandlung:
Zur Flohvernichtung werden vorwiegend Sprays verwendet. Diese bekommt
man beim Tierarzt oder in Tiergeschäften. Diverse Sprays, Flohpulver,
Flohhalsbänder, Lotionen mit Kräutern (sind aber nur beschränkt
wirksam) angeblich kann man auch Flöhe von der Katze fernhalten,
wenn man Knoblauch unter das Futter mischt. Der Geruch, der dann
durch die Poren der Katze ausströmt soll die Flöhe vom Beißen abhalten.
Wichtig
!
Auch die Wohnung und besonders die Schlafplätze der Katze sollten
gründlich gereinigt werden.

Gift
Mit
vielen Substanzen unserer Umgebung kommt der Körper unserer Katze
nicht zurecht.
Zu
diesen Stoffen gehören:
- Aspirin
- Paracetamol
- Karbolsäure-(Phenol)-Verbindungen,
welche in vielen Desinfektionsreinigern enthalten sind
- Benzoesäure, die häufig zum Konservieren
von gekochtem Fleisch verwendet wird.
Anzeichen
einer Vergiftung:
Speicheln, Erbrechen, Atembeschwerden, Apathie, Muskelzittern, Durchfall,
Anfälle, schwankender Gang, Bewußtlosigkeit
Erste Hilfe:
Legen Sie die Katze in einen ruhigen, abgedunkelten Raum und rufen
Sie den Tierarzt.
Lassen
Sie die Katze nie erbrechen, wenn sie eine der folgenden Substanzen
verschluckt hat:
- Irgendeine Art von Säure
(z.B. ätzende Abflußreiniger und Lösungsmittel)
- Petroleum, Terpentin, Farbverdünner,
Trockenreinigungsmittel, Fliegenspray
Sollte
der Tierarzt nicht gleich zu sprechen sein, können Sie Ihrer Katze
eine Salzlösung einflößen, wenn sie bei Bewußtsein ist und eine
der folgenden Substanzen verschluckt hat:
Antibiotika, Antidepressiva, Aspirin, Barbiturate, Schneckenkorn
oder Rattengift.
Dafür lösen Sie zwei Teelöffel Salz in einer halben Tasse warmen
Wasser auf und geben der Katze mindestens zwei Teelöffel von dieser
Flüssigkeit. Oder Sie legen ihr einen kleinen Natriumkarbonatkristall
hinten auf die Zunge - sie erbricht dann sofort.
Bitte halten Sie alle Putz- oder Bleichmittel
und Medikamente außer Reichweite. Geben Sie der Katze niemals ein
Medikament, das nicht vom Tierarzt verschrieben worden ist, auch
wenn es Ihnen noch so harmlos vorkommen mag.

Giftpflanzen
Zu
den giftigsten Zimmerpflanzen gehören:
Dieffenbachien, Weihnachtssterne, Rhizinuspflanzen, Azaleen, Narzissen,
Krokusse, Hyazinthen, Chrysanthemen und Mistel.
Zu
den giftigen Gartenpflanzen gehören:
Narzissen, Krokusse, Hyazinthen, Iris, Maiglöckchen, Chrysanthemen,
Philodendron, Eibe, Winter Cherry, Oleander, Jerusalem Cherry, Lorbeer,
Azaleen, Rhododendron, Rittersporn, Mistel, Fingerhut, Lupinen,
Goldregen, Ginster und Blauer Eisenhut.

Hitzschlag
Krankheitszeichen:
Schneller Atem, Speicheln, das Zahnfleisch wird blau, später Koma,
dann Tod falls keine Behandlung erfolgt!
Erste
Hilfe:
Sorgen Sie für frische Luft. Tauchen Sie die Katze bis zum Hals
in kühles Wasser. Verkühlen Sie sie aber nicht (keine Eiswürfel
ins Wasser).
Lassen Sie nie die Katze im geparktem Auto
oder an anderen geschlossenen Plätzen, die direkter Sonnenbestrahlung
ausgesetzt sind !!!!

Husten
Ursachen:
Der häufigste Grund ist ein verschlucktes Haar, das im Rachen festsitzt.
Wenn ein Fremdkörper im Rachen steckt, der das Atmen behindert,
speichelt die Katze. Sie sieht erbärmlich aus, hustet fürchterlich
und sollte umgehend zum Tierarzt gebracht werden.
Auch Würmer können Husten auslösen.
Wenn die Katze vorwiegend im Winter hustet, kann sie gegen irgend
etwas im Haus allergisch sein, gegen Rauch, Heizungsdämpfe oder
ähnliches.
Husten im Sommer könnte auf eine Allergie gegen Pollen zurückzuführen
sein.
Geschwülste
im Maul, Infektionen, Herzkrankheiten oder Mandelentzündungen können
ebenfalls Husten verursachen.
Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Infektiöse
Anämie
Krankheitszeichen:
Teilnahmslosigkeit, Appetitverlust, Gewichtsverlust, Schwäche, blasses
Zahnfleisch, manchmal leichte Gelbsucht. In manchen Fällen sind
die Anzeichen so schwach, daß sie schwer erkennbar sind.
Ursachen:
Übertragung durch Flöhe oder andere blutsaugende Insekten, die den
Parasiten Haemobartonella felis verbreiten. Kätzchen können über
die Plazenta infiziert werden.
Behandlung:
In schweren Fällen Bluttransfusion, organische Eisenverbindungen,
Antibiotika, Medikamente zum Abtöten der Parasiten. Bei kleinen
Kätzchen mit infektiöser Anämie bleibt leider nur noch die Einschläferung.

Infektiöse
Peritonitis (FIP)
Krankheitszeichen:
Fieber, Appetitmangel, Gewichtsabnahme, Verschlossenheit, Erbrechen,
Durchfall, aufgetriebener Unterleib
Ursachen:
Übertragung durch ein Virus bei direktem Kontakt; außerhalb des
Körpers ist es nur kurzzeitig lebensfähig.
Behandlung:
Diese Krankheit ist immer tödlich aber man kann das Leben mit Antibiotika,
Entwässerungs- und Vitaminpräparate verlängern.
Beugen Sie mit einer Impfung dieser Krankheit vor !

Katzenschnupfen
Krankheitszeichen:
Niesen, tränende Augen, laufende Nase, Appetitmangel, Atembeschwerden
Ursachen:
Der Schnupfen wird durch unterschiedliche Viren hervorgerufen, aber
in 80% der Fälle vom Erreger der viralen Rhinotracheitis (FVR) und
vom Calicivirus. Oft wird der Katzenschnupfen durch Niesen verbreitet,
weil dabei infektiöse Tröpfchen auf andere Katzen niederregnen.
Behandlung:
Antibiotika, Augensalben oder Augentropfen, Vitamine und liebevolle
Pflege. Wischen Sie mit einem feuchten Wattebausch Schleim von Augen
und Nase, schmieren Sie etwas Vaseline um die Nase und unter die
Augen. Kämmen Sie die Katze, damit sie sich wohler fühlt. Versuchen
Sie die Katze zum Schnurren zu bringen, denn dadurch können die
Atembeschwerden gelindert werden. Mit einem Kamillendampfbad läßt
sich die Atmung der Katze verbessern. Wenn sie sich dagegen sträubt.
Nehmen Sie sie mit ins Badezimmer, wenn Sie baden oder duschen und
geben Sie etwas Wick Vaporup o.ä. ins Badewasser. Versuchen Sie
sie Katze zum Fressen zu bringen, indem Sie intensiv riechendes
Futter servieren.
Beugen
Sie mit jährlichen Impfungen dieser Krankheit vor !

Leukämie
- Leukosekomplex
Krankheitszeichen:
Appetitmangel,
Gewichtsverlust, Fieber, Unwohlsein, geschwollene Drüsen, Blut im
Kot
Ursachen:
Erreger ist das Oncornavirus (Feline Leukaemia Virus FeLV) Man nimmt
an, daß die Krankheit über Speichel, also durch Bisse, Lecken oder
Niesen übertragen wird.
Behandlung:
Zur Zeit gibt es kein Heilmittel. Infizierte Katzen müssen von den
anderen Katzen isoliert werden.
Beugen Sie mit einer Impfungen dieser Krankheit vor !

Nierensteine
- Nierengries (Urolithiasis)
Krankheitszeichen:
Urinieren auf den Teppich oder Möbel. Die Katze sitzt sehr lange
auf dem Katzenklo und leckt sich ständig im Genital- oder Schwanzbereich,
Blut im Urin, offensichtliche Schmerzen und Erbrechen.
Ursachen:
Die Beschwerden rühren von grobkörnigen Ablagerungen im Urin, die
den Harnleiter zwischen Niere und Blase verstopfen. Dies kommt vor
allem bei Kater vor, deren Harnleiter sehr eng sind.
Beim Verdacht auf Gries oder Steine muß die Katze sofort zum Tierarzt
- ohne schnelle Behandlung könnte Sie sterben.

Panleukopenie
(Katzenseuche)
Krankheitszeichen:
Hohes Fieber, eingefallene Augen, die Katze zieht sich zurück, Bauchschmerzen,
Erbrechen grünlicher Flüssigkeit, Austrocknung.
Ursachen:
Das Virus wird mit Urin, Kot, Speichel oder Erbrochenem ausgeschieden
und bis zu einem Jahr überlebensfähig sein.
Behandlung:
Antibiotika, intravenöse Flüssigkeitszufuhr, in schweren Fällen
Bluttransfusion.
Durch Impfungen können Sie dieser Krankheit vorbeugen!

Schilddrüsenüberfunktion
Krankheitszeichen:
Trotz großem Appetit Gewichtsverlust, schneller Herzschlag, gesteigerte
Aktivität, Ruhelosigkeit, Aggressivität, ängstliche Mimik
Ursachen:
Nicht Bekannt

Schock
Krankheitszeichen:
Schneller keuchender Atem, kalte Pfoten und Ohren, benommener Blick
und erweiterte Pupillen, blasses oder bläuliches Zahnfleisch, schwacher
oder beschleunigter Puls.
Ursachen:
Ein Schock ist ein Kreislaufkollaps nach einem schweren Trauma,
z. B. durch einen Verkehrsunfall, schwerem Blutverlust, Verbrennungen
oder Vergiftung.

Tollwut
Krankheitszeichen:
Bedrücktheit, Charakterveränderung, Lichtscheu und Geräuschempfindlichkeit.
Allerdings ist es schon zu spät wenn diese Symptome auftreten -
die Katze wird an der Tollwut sterben.
Durch Impfung können Sie dieser Krankheit vorbeugen !

Verbrennungen
Erste
Hilfe:
Tauchen Sie die Brandstelle (an der Pfote) für mindestens fünf Minuten
in kaltes Wasser. Widersetzt sich die Katze, wickeln Sie sie in
ein Handtuch ein. Rufen sie den Tierarzt, denn eine Verbrennung
muß behandelt werden. Tragen Sie keine Salben oder andere Mittel
auf.

Würmer
Krankheitszeichen:
Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Gewichtsverlust, Appetitmangel
schlechter Allgemeinzustand und Kugelbauch.
Ursachen:
Katzen infizieren sich dadurch, daß sie Beutetiere mit verkapselten
Larven im Körper fressen. In der Katze entwickeln sich die Larven
zu Würmer.
Behandlung:
Entwurmungsmittel sind in Tiergeschäften und Tierarztpraxen erhältlich.
Beachten Sie die Gebrauchsanweisung, denn eine zu hohe Dosierung
kann - besonders bei jungen Kätzchen gefährlich sein.
Außerdem dürfen Entwurmungsmittel während einer Flohbehandlung nicht
über mehrere Tage gegeben werden, da beide Mittel zusammen giftig
wirken können.
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