K a t z e n k r a n k h e i t e n

Quelle: www.ekispage.de


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Alopezie


Krankheitsanzeichen:
Krankheitsbedingte Kahlheit, bei der dem Tier büschelweise das Fell ausgeht.

Ursachen:
Hormonschwankungen, Mangelernährung oder andere Dinge.

Amputation

Katzen gewöhnen sich sehr schnell an das Fehlen eines Beines. Sicher haben Sie schon eine dreibeinige Katze gesehen, ohne zu bemerken, daß ein Bein fehlt - sie können gehen, rennen, springen und Unfug anstellen, ohne dabei in ein gemächlicheres Tempo zu verfallen. Wenn eine Katze nach einem schweren Unfall trotz Behandlung ein gelähmtes oder nachhaltig geschädigtes Bein zurückbehält, empfiehlt sich eine Amputation. Das ist nicht grausam, sie gewöhnt sich daran und muß keineswegs eingeschläfert werden.

Anämie

Krankheitszeichen:
Appetitmangel, unansehnliches Fell, Energiemangel und Spielunlust. Die Zunge und das Zahnfleisch sind blaß. Durch eine Blutuntersuchung kann festgestellt werden, welches der unten aufgeführten Ursachen verantwortlich ist.

Ursachen:
Die Folge bakterieller Infektionen, Vergiftungen, Parasiten, Nieren- oder Leberkrankheiten, Mangelernährung oder Blutverlust.

Behandlung:
Es kann notwendig sein, Eisenpräparate - eventuell in Form von Injektionen zu verabreichen und sogar in schweren Fällen Bluttransfusionen zu geben.

Anfälle

Krankheitszeichen:
Ein Anfall führt zu Bewußtlosigkeit, die einige Sekunden bis mehrere Minuten dauern kann. Während eines Anfalls kann es vorkommen, daß die Katze benommen umherrennt, unkontrolliert mit den Beinen zuckt, inkontinent ist und Schaum vor dem Maul hat. Wischen Sie ihn erst weg, wenn der Anfall vorbei ist.

Ursache:
Ein Anfall kann ausgelöst sein durch Vergiftungen, Epilepsie, Kopfverletzungen und Infektionskrankheiten wie Peritonitis oder Tollwut.

Erste Hilfe während des Anfalls Ihrer Katze:
Rufen Sie sofort den Tierarzt !
Sorgen Sie dafür, daß die Katze sicher, warm und bequem liegt. Falls sie ein Halsband trägt, machen Sie es ab. Dunkeln Sie den Raum ab und sorgen Sie unbedingt für Ruhe. Bleiben Sie bei der Katze, aber fassen Sie sie nicht an, ausgenommen aus Sicherheitsgründen. Wenn der Anfall vorbei ist, bevor der Tierarzt eintrifft, lassen Sie die Katze warm, ruhig und bequem liegen.

Austrocknung (Dehydration)

Krankheitszeichen:
Bei schwerer Austrocknung verliert die Haut der Katze an Elastizität. Wenn Sie die Haut in Nacken oder auf dem Rücken zusammenschieben, gleitet sie nicht sofort wieder in ihre natürliche Lage zurück, sondern bleibt kurz stehen. In diesem Falle sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Ursachen:
Der Wasserverlust des Körpergewebes. Dies kann die Folge von Durchfall und Erbrechen sein.

Bauchfellentzündung (Peritonitis)

Das Bauchfell kann sich entzünden durch Wunden, einen Darmriß oder postoperative Komplikationen. (siehe auch Infektiöse Peritonitis)

Bisse und Kratzer

Im Katzenmaul wimmelt es von Bakterien, deshalb sollten Verletzungen sofort behandelt werden. Wenn Ihre Katze von einer anderen gebissen oder gekratzt worden ist, reinigen Sie die Verletzung mit einem unschädlichen Antiseptikum. Untersuchen Sie die Wunde in den folgenden Tagen auf Entzündungen wie Eiter, Rötung, Schwellung oder Schmerz. Eine entzündete Wunde muß mit Antibiotika behandelt werden. Bei einer verschlechterung sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Blähungen

Ursachen:
Blähungen können von einer Infektion der Därme herrühren, diese können mit Antibiotika beseitigt werden. Aber oft entstehen Blähungen durch das Futter. Bei älteren Katzen ist der Muskeltonus geringer und die völlige Kontrolle über die Schließmuskeln nicht mehr gewährleistet.

Blut im Urin

Dies kann ein Symptom für ernsthafte urologische Erkrankungen sein. Der Tierarzt sollte umgehend konsultiert werden!

Blutungen (innere)

Krankheitszeichen:
Blasses Zahnfleisch, schneller Puls, schneller Atem, Blut in Ohr, Nase oder Maul.

Ursachen:
Ein Unfall oder Ihre Katze hat eine Ratte oder Maus verspeist, die vorher etwas Vergiftetes gefressen hat. In diesem Fall können innere Blutungen auftreten, weil z.B. Insektenvertilgungsmittel die Blutgerinnung verhindern. In diesem Fall sind dann manchmal Blutflecken auf dem Zahnfleisch zu sehen.

Brustfellentzündung (Pleuritis)

Krankheitszeichen:
Diese Krankheit bemerkt man unter Umständen erst, wenn sie schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Die Katze fühlt sich dann sichtlich unwohl, frißt nicht und atmet schwer.

Ursachen:
Lungen und die Brusthöhle sind vom Brustfell ausgekleidet. Diese entzündet sich wenn sich Flüssigkeit in der Brusthöhle ansammelt. Dadurch werden die Lungen von der Brustwand weggedrückt, und es kommt zu Atembeschwerden. Eine Bauchfellentzündung kann durch Bakterien, Viren oder durch Verletzungen der Brust, beispielsweise bei einem Unfall hervorgerufen werden.

Behandlung:
Meistens werden Antibiotika verabreicht.
Die Katze sollte ruhen.

Dermatitis (Hautentzündung)

Krankheitszeichen:
Einige Katzen werden gegen den Flohspeichel so empfindlich, daß ein einziger Flohbiß bereits Hautirritationen auslösen kann. Flohbisse sind als kleine Quaddeln in der Haut zu erfühlen, meistens an Hals, Kinn, Schwanz und auf dem Rücken. Bei der Dermatitis kratzen und lecken sich die Katzen ihre wunden Stellen und verschlimmern sie damit noch.

Ursachen:
Dermatitis kann unter anderem auch ausgelöst werden durch zuviel Fisch, Nahrungsmittelallergie, Vitaminmangel oder Hormonschwankungen.

Behandlung:
Ernährung oder Hormonhaushalt werden z.B. normalisiert.

Diabetes

Krankheitszeichen:
Vermehrter Hunger und Durst, vermehrte Urinausscheidung und/oder Gewichtsverlust.

Ursachen:
Bei der Diabetes mellitus, kann Blutzucker wegen Insulinmangel nicht vom Körper verwertet werden.

Behandlung:
Mit Insulininjektionen. Die Diabetes von Katzen läßt sich wirksam behandeln, wenn die Insulintherapie lebenslang durchgeführt wird.

Durchfall (Diarrhoe)

Ursachen:
Der Körper treibt die Stoffe aus, welche die Därme reizen. Man sollte den Körper nicht bei dieser Reinigungskur behindern, indem man die Katze noch mit Futter vollstopft. Bei Durchfall sollte deshalb die Katze bis zu 24 Stunden nichts zu fressen bekommen. Die Katze sollte viel frisches Wasser trinken, aber keine Milch, weil die Beschwerden wahrscheinlich dadurch verschlimmert werden könnten.

Behandlung:
Der Tierarzt sollte hinzugezogen werden, wenn der Durchfall nicht schnell abklingt, wenn die Katze erbricht, wenn Blut im Kot oder im Erbrochenen ist, wenn sie teilnahmslos ist oder Schmerzen hat.

Durst

Wenn ihre Katze mehr als sonst trinkt empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt, da gesteigerter Durst normalerweise ein Anzeichen für Erkrankungen ist.

Ursachen: Nierenentzündung und Nierensteine, die häufig bei älteren Katzen vorkommen, verursachen Durst und gesteigerte Urinabgabe. Bei Panleukopenie scheinen Katzen zwar durstig zu werden, sind jedoch nicht in der Lage zu trinken. Diabetes verursacht Durst und gesteigerte Urinabgabe. Bei einem Schock tritt begleitend Durst auf.

Dysautonomie-Syndrom

Krankheitszeichen:
Erweiterte Pupillen (keine Reaktion auf Helligkeitsunterschiede), Meidung von hellem Licht, Verstopfung, Erweiterung der Speiseröhre, Appetitmangel und Erbrechen.

Ursachen:
Bei dieser Krankheit ist das autonome Nervensystem der Katze betroffen, das sowohl innere Organe wie Herz und Lunge als auch die Drüsentätigkeit steuert. Zur Zeit sind die Übertragungswege der Krankheit noch nicht bekannt.

Anmerkung:
Diese Krankheit wurde 1981 entdeckt. Die Heilungsrate ist sehr gering, wahrscheinlich nicht mehr als 10 Prozent. Diese Krankheit kann nicht auf den Menschen übertragen werden.

Eklampsie

Krankheitszeichen:
Zuckungen, Schwäche der Beine, keuchende Atmung, Erbrechen, Krämpfe und Bewußtlosigkeit. Schnelle tierärztliche Behandlung ist lebenswichtig ! Die Katze bekommt eine Kalziumspritze und erholt sich schnell wieder.

Ursachen:
Wenn bei säugenden Kätzinnen oder denen die gesäugt haben, der Kalziumspiegel fällt.

Ekzem

Krankheitszeichen:
Ekzematöse Haut ist trocken, schuppig und juckt so sehr, daß sich die Katze bis aufs Blut kratzt, oder die Haut ist gerötet und näßt.

Ursachen:
Gibt es viele. Am häufigsten handelt es sich um eine allergische Reaktion auf Flohspeichel. Es kann auch an Hormonschwankungen nach Kastration oder an unausgewogener Ernährung liegen. Der Tierarzt sollte den Grund für das Ekzem herausfinden und ein entsprechendes Heilmittel verschreiben.

Epilepsie

Epilepsie ist bei Katzen sehr selten. Beim Tierarzt gibt es Medikamente dagegen, falls die Anfälle so regelmäßig oder heftig sind, daß das erforderlich ist.

Erbrechen

Ursachen:
Erbrechen kann viele Ursachen haben. Die häufigste ist das Herausbringen der verschluckten Haarballen, wobei die Katze hustet und würgt. Um erbrechen zu können, fressen Katzen Gras und reizen damit ihren Magen. Auch giftige oder unbekömmliche Dinge oder Darmwürmer führen zu Erbrechen.

In folgenden Fällen sollten Sie den Tierarzt aufsuchen:
- anhaltendes Erbrechen
- Blut im Erbrochenen
- zusätzlich andauernder Durchfall
- Teilnahmslosigkeit

Feline Immunodeficiency Virus (FIV)

Eine Krankheit, die dem AIDS beim Menschen ähnelt.

Krankheitszeichen:
Blutarmut, Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall, Schwäche

Ursachen:
FIV scheint durch Speichel über Bißwunden übertragen zu werden.

Behandlung:
Zur Zeit keine bekannt.

Fettschwanz

Ursachen:
Unkastrierte Kater leiden manchmal an einem Fettschwanz (auch Katzerschwanz genannt). Dort findet eine vermehrte absonderung von Fett an der Schwanzwurzel statt. Diese dadurch entstehenden fettigen Stellen können sich entzünden.

Flöhe

Krankheitszeichen:
Schwarze staubige Krümel im Fell, das ist der Kot von Flöhen. Wenn Sie diese Krümel anfeuchten, färben diese sich rot, da sie das unverdaute Blut Ihrer Katze enthalten. Vielleicht bekommen Sie irgendwann auch den Floh - ein kleines rötlich braunes Insekt - zu sehen.

Ursachen:
Übertragung durch andere befallene Katzen

Behandlung:
Zur Flohvernichtung werden vorwiegend Sprays verwendet. Diese bekommt man beim Tierarzt oder in Tiergeschäften. Diverse Sprays, Flohpulver, Flohhalsbänder, Lotionen mit Kräutern (sind aber nur beschränkt wirksam) angeblich kann man auch Flöhe von der Katze fernhalten, wenn man Knoblauch unter das Futter mischt. Der Geruch, der dann durch die Poren der Katze ausströmt soll die Flöhe vom Beißen abhalten.

Wichtig !
Auch die Wohnung und besonders die Schlafplätze der Katze sollten gründlich gereinigt werden.

Gift

Mit vielen Substanzen unserer Umgebung kommt der Körper unserer Katze nicht zurecht.

Zu diesen Stoffen gehören:
- Aspirin
- Paracetamol
- Karbolsäure-(Phenol)-Verbindungen,
  welche in vielen Desinfektionsreinigern enthalten sind
- Benzoesäure, die häufig zum Konservieren
  von gekochtem Fleisch verwendet wird.

Anzeichen einer Vergiftung:
Speicheln, Erbrechen, Atembeschwerden, Apathie, Muskelzittern, Durchfall, Anfälle, schwankender Gang, Bewußtlosigkeit

Erste Hilfe:
Legen Sie die Katze in einen ruhigen, abgedunkelten Raum und rufen Sie den Tierarzt.

Lassen Sie die Katze nie erbrechen, wenn sie eine der folgenden Substanzen verschluckt hat:
- Irgendeine Art von Säure
  (z.B. ätzende Abflußreiniger und Lösungsmittel)
- Petroleum, Terpentin, Farbverdünner,
  Trockenreinigungsmittel, Fliegenspray

Sollte der Tierarzt nicht gleich zu sprechen sein, können Sie Ihrer Katze eine Salzlösung einflößen, wenn sie bei Bewußtsein ist und eine der folgenden Substanzen verschluckt hat:
Antibiotika, Antidepressiva, Aspirin, Barbiturate, Schneckenkorn oder Rattengift.
Dafür lösen Sie zwei Teelöffel Salz in einer halben Tasse warmen Wasser auf und geben der Katze mindestens zwei Teelöffel von dieser Flüssigkeit. Oder Sie legen ihr einen kleinen Natriumkarbonatkristall hinten auf die Zunge - sie erbricht dann sofort.

Bitte halten Sie alle Putz- oder Bleichmittel und Medikamente außer Reichweite. Geben Sie der Katze niemals ein Medikament, das nicht vom Tierarzt verschrieben worden ist, auch wenn es Ihnen noch so harmlos vorkommen mag.

Giftpflanzen

Zu den giftigsten Zimmerpflanzen gehören:
Dieffenbachien, Weihnachtssterne, Rhizinuspflanzen, Azaleen, Narzissen, Krokusse, Hyazinthen, Chrysanthemen und Mistel.

Zu den giftigen Gartenpflanzen gehören:
Narzissen, Krokusse, Hyazinthen, Iris, Maiglöckchen, Chrysanthemen, Philodendron, Eibe, Winter Cherry, Oleander, Jerusalem Cherry, Lorbeer, Azaleen, Rhododendron, Rittersporn, Mistel, Fingerhut, Lupinen, Goldregen, Ginster und Blauer Eisenhut.

Hitzschlag

Krankheitszeichen:

Schneller Atem, Speicheln, das Zahnfleisch wird blau, später Koma, dann Tod falls keine Behandlung erfolgt!

Erste Hilfe:
Sorgen Sie für frische Luft. Tauchen Sie die Katze bis zum Hals in kühles Wasser. Verkühlen Sie sie aber nicht (keine Eiswürfel ins Wasser).

Lassen Sie nie die Katze im geparktem Auto oder an anderen geschlossenen Plätzen, die direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind !!!!

Husten

Ursachen:
Der häufigste Grund ist ein verschlucktes Haar, das im Rachen festsitzt. Wenn ein Fremdkörper im Rachen steckt, der das Atmen behindert, speichelt die Katze. Sie sieht erbärmlich aus, hustet fürchterlich und sollte umgehend zum Tierarzt gebracht werden.
Auch Würmer können Husten auslösen.
Wenn die Katze vorwiegend im Winter hustet, kann sie gegen irgend etwas im Haus allergisch sein, gegen Rauch, Heizungsdämpfe oder ähnliches.
Husten im Sommer könnte auf eine Allergie gegen Pollen zurückzuführen sein.
Geschwülste im Maul, Infektionen, Herzkrankheiten oder Mandelentzündungen können ebenfalls Husten verursachen.
Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Infektiöse Anämie

Krankheitszeichen:
Teilnahmslosigkeit, Appetitverlust, Gewichtsverlust, Schwäche, blasses Zahnfleisch, manchmal leichte Gelbsucht. In manchen Fällen sind die Anzeichen so schwach, daß sie schwer erkennbar sind.

Ursachen:
Übertragung durch Flöhe oder andere blutsaugende Insekten, die den Parasiten Haemobartonella felis verbreiten. Kätzchen können über die Plazenta infiziert werden.

Behandlung:
In schweren Fällen Bluttransfusion, organische Eisenverbindungen, Antibiotika, Medikamente zum Abtöten der Parasiten. Bei kleinen Kätzchen mit infektiöser Anämie bleibt leider nur noch die Einschläferung.

Infektiöse Peritonitis (FIP)

Krankheitszeichen:
Fieber, Appetitmangel, Gewichtsabnahme, Verschlossenheit, Erbrechen, Durchfall, aufgetriebener Unterleib

Ursachen:
Übertragung durch ein Virus bei direktem Kontakt; außerhalb des Körpers ist es nur kurzzeitig lebensfähig.

Behandlung:
Diese Krankheit ist immer tödlich aber man kann das Leben mit Antibiotika, Entwässerungs- und Vitaminpräparate verlängern.

Beugen Sie mit einer Impfung dieser Krankheit vor !

Katzenschnupfen

Krankheitszeichen:
Niesen, tränende Augen, laufende Nase, Appetitmangel, Atembeschwerden

Ursachen:
Der Schnupfen wird durch unterschiedliche Viren hervorgerufen, aber in 80% der Fälle vom Erreger der viralen Rhinotracheitis (FVR) und vom Calicivirus. Oft wird der Katzenschnupfen durch Niesen verbreitet, weil dabei infektiöse Tröpfchen auf andere Katzen niederregnen.

Behandlung:
Antibiotika, Augensalben oder Augentropfen, Vitamine und liebevolle Pflege. Wischen Sie mit einem feuchten Wattebausch Schleim von Augen und Nase, schmieren Sie etwas Vaseline um die Nase und unter die Augen. Kämmen Sie die Katze, damit sie sich wohler fühlt. Versuchen Sie die Katze zum Schnurren zu bringen, denn dadurch können die Atembeschwerden gelindert werden. Mit einem Kamillendampfbad läßt sich die Atmung der Katze verbessern. Wenn sie sich dagegen sträubt. Nehmen Sie sie mit ins Badezimmer, wenn Sie baden oder duschen und geben Sie etwas Wick Vaporup o.ä. ins Badewasser. Versuchen Sie sie Katze zum Fressen zu bringen, indem Sie intensiv riechendes Futter servieren.

Beugen Sie mit jährlichen Impfungen dieser Krankheit vor !

Leukämie - Leukosekomplex

Krankheitszeichen:
Appetitmangel, Gewichtsverlust, Fieber, Unwohlsein, geschwollene Drüsen, Blut im Kot

Ursachen:
Erreger ist das Oncornavirus (Feline Leukaemia Virus FeLV) Man nimmt an, daß die Krankheit über Speichel, also durch Bisse, Lecken oder Niesen übertragen wird.

Behandlung:
Zur Zeit gibt es kein Heilmittel. Infizierte Katzen müssen von den anderen Katzen isoliert werden.

Beugen Sie mit einer Impfungen dieser Krankheit vor !

Nierensteine - Nierengries (Urolithiasis)

Krankheitszeichen:
Urinieren auf den Teppich oder Möbel. Die Katze sitzt sehr lange auf dem Katzenklo und leckt sich ständig im Genital- oder Schwanzbereich, Blut im Urin, offensichtliche Schmerzen und Erbrechen.

Ursachen:
Die Beschwerden rühren von grobkörnigen Ablagerungen im Urin, die den Harnleiter zwischen Niere und Blase verstopfen. Dies kommt vor allem bei Kater vor, deren Harnleiter sehr eng sind.
Beim Verdacht auf Gries oder Steine muß die Katze sofort zum Tierarzt - ohne schnelle Behandlung könnte Sie sterben.

Panleukopenie (Katzenseuche)

Krankheitszeichen:
Hohes Fieber, eingefallene Augen, die Katze zieht sich zurück, Bauchschmerzen, Erbrechen grünlicher Flüssigkeit, Austrocknung.

Ursachen:
Das Virus wird mit Urin, Kot, Speichel oder Erbrochenem ausgeschieden und bis zu einem Jahr überlebensfähig sein.

Behandlung:
Antibiotika, intravenöse Flüssigkeitszufuhr, in schweren Fällen Bluttransfusion.

Durch Impfungen können Sie dieser Krankheit vorbeugen!

Schilddrüsenüberfunktion

Krankheitszeichen:
Trotz großem Appetit Gewichtsverlust, schneller Herzschlag, gesteigerte Aktivität, Ruhelosigkeit, Aggressivität, ängstliche Mimik

Ursachen:
Nicht Bekannt

Schock

Krankheitszeichen:
Schneller keuchender Atem, kalte Pfoten und Ohren, benommener Blick und erweiterte Pupillen, blasses oder bläuliches Zahnfleisch, schwacher oder beschleunigter Puls.

Ursachen:
Ein Schock ist ein Kreislaufkollaps nach einem schweren Trauma, z. B. durch einen Verkehrsunfall, schwerem Blutverlust, Verbrennungen oder Vergiftung.

Tollwut

Krankheitszeichen:
Bedrücktheit, Charakterveränderung, Lichtscheu und Geräuschempfindlichkeit. Allerdings ist es schon zu spät wenn diese Symptome auftreten - die Katze wird an der Tollwut sterben.

Durch Impfung können Sie dieser Krankheit vorbeugen !

Verbrennungen

Erste Hilfe:
Tauchen Sie die Brandstelle (an der Pfote) für mindestens fünf Minuten in kaltes Wasser. Widersetzt sich die Katze, wickeln Sie sie in ein Handtuch ein. Rufen sie den Tierarzt, denn eine Verbrennung muß behandelt werden. Tragen Sie keine Salben oder andere Mittel auf.

Würmer

Krankheitszeichen:
Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Gewichtsverlust, Appetitmangel schlechter Allgemeinzustand und Kugelbauch.

Ursachen:
Katzen infizieren sich dadurch, daß sie Beutetiere mit verkapselten Larven im Körper fressen. In der Katze entwickeln sich die Larven zu Würmer.

Behandlung:
Entwurmungsmittel sind in Tiergeschäften und Tierarztpraxen erhältlich. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung, denn eine zu hohe Dosierung kann - besonders bei jungen Kätzchen gefährlich sein.
Außerdem dürfen Entwurmungsmittel während einer Flohbehandlung nicht über mehrere Tage gegeben werden, da beide Mittel zusammen giftig wirken können.

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